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INSZENIERUNGEN - ROSTAM UND SOHRAB

UA Theater im Bauturm 1991 (4 Masken und eine Tänzerin)

Liebe kennt keine Grenze. Fremdartiges im Bauturm-Theater: Eine schwarze bunte Bühne empfängt die Zuschauer: Im Vordergrund liegen - wie ein Haufen mittelalterlicher Kampfschilde - grelle Masken. ...

Jalaly hat die Sage der iranischen Mythologie des Schahnameh von Ferdusi entnommen und dramatisiert.

Die Geschichte handelt von 2 Ländern, die seit Menschengedenken Todfeinde sind. Doch mit der Liebe existiert eine Kraft, die Ländergrenzen nicht kennt. ...



Das geschieht in rituellen Bewegungen, deren Rhythmus von einer fremdartigen Musik vorgegeben werden. Zwischen den maskierten Darstellern tanzt maskenlos das Schicksal, mal als kätzchenhafter Irrwisch, mal als elegante Beschwörerin.

Es treibt Rostam und Sohrab bald hierhin, bald dorthin und gibt im Grunde jede ihrer Bewegungen vor. Karin Seddigs ausdrucks-starker Tanz verschafft der Aufführung jenes Element, das notwendig ist, um interessante Fremdartigkeit zu verwandeln in das lebendige Geschehen einer universalen Mythologie. Kölner Stadt Anzeiger, 10.09.1991