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Nora oder ein Puppenheim

von Henrik Ibsen (Teheran 2010)

 

Übersetzung und Regie: Ali Jalaly

 

Ausstattung:  M. Shoja

Dramaturgie: H. Ebrahimi

Musik:           A. Hajir Azad

 

Mit: P. Bahram, P. Dehkordi, A. Saatchian, R. Molai, A. Delkhah

 

Die Premiere fand im Juni 2010 im „Kleines Theater Ghashghai“ (Schauspiel Teheran) statt. Es folgte 20 ausverkauften Vorstellungen.

Um der großen Nachfrage entgegenzukommen, wurde von der Intendanz entschieden, die weiteren Aufführungen im „großen Saal“ (700 Plätze) spielen zu lassen.

 

 

Pressestimmen:

Viel beachtete Inszenierung von Nora … der Regisseur Ali Jalaly hat die Geschlechterproblematik des Schauspieles beeindruckend konsequent in die heutige Zeit übertragen … eine moderne Inszenierung eines Klassikers… Premierenpublikum war begeistert: Tolle Regie, wunderschöne Ausstattung und die Musik vom Feinsten

Ruznameye IRAN

 

Hier stimmte einfach alles! Schauspieler, Regie, Kulissen, Kostüme, bieten einen herrlichen Theaterabend …

Arya

 

Nach der erfolgreichen Inszenierung „Der Gott des Gemetzels“ kreierte der Theaterregisseur Jalaly ein meisterhaftes Bühnenstück. Er übersetzt das Ehedrama in die (Umgangs-)Sprache des Jetzt … Ein Theater der besonderen Art.

Hamshahri

 

Tolle schauspielerische, komödiantische Leistungen, tolle Regie ... Ali Jalaly inszeniert eine gelungene Gratwanderung zwischen einigen komischen Elementen und der Tragik des Stücks, zwischen kurzen Lachern und Betroffenheit.

Adambarfihaa

 

Am Anfang: Eine Ehe, ein Mißverständnis: was Nora und Torvald Helmer für große Liebe und bürgerliches Glück halten, ist nichts als Projektion; für Torvald ist Nora verschwenderisches Luxusobjekt, das der Anleitung gleichmäßiger Vernunft bedarf; und Nora projiziert ihr Wunschbild des unbedingt Liebenden und großzügig Verstehenden auf Torvald. Am Ende: Nora bringt Torvald um und verlässt das Haus.

Shargh

 

Die Straffung des Textes und der Verzicht auf eine Pause tun der Inszenierung ausgesprochen gut, wird doch so der Spannungsbogen nie unterbrochen und gewinnt das Stück an Dichte und Intensität. Eine atemberaubend schöne Inszenierung von Ali Jalaly mit spektakulären Bildern.

Iran Theater

 

Die Premierenbesucher jedenfalls waren mehr als angetan und bedachten Ensemble und Regie mit lang anhaltendem Beifall und nicht wenigen "Bravos", vor allem für P. Bahram und P. Dehkordi.

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