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INSZENIERUNGEN - VERWANDLUNG VON FRANZ KAFKA

Schauspielhaus Teheran (2000) und Arkadas Theater

Bearbeitung und Regie: Ali Jalaly
Ausstatung: Georg Solobodzian
mit: Shapour Salimi (Mohsen Hosseini)

Sonderpreis für Regie bei dem internationalen Theaterfestival Teheran 2000



"Gregor Samsa verwandelt sich über Nacht in ein ungeheures Ungeziefer. Dieser Metamorphose hat Jalaly ein wahrhaft beklemmendes Bühnenleben eingehaucht. Eine magische, unwirkliche Bilderwelt, die einen schaudern lässt. Eine meisterhafte Inszenierung von "Verwandlung". Jalaly zeigt Samsas Familienmitglieder, wie sie auf die Veränderung ihres Angehörigen reagieren. Sie sind die wahren Monster. Samsa, äußerlich unförmig, wird zutiefst menschlich. Unbedingt anschauen. Express, 14.3.98

" ... Schon in den 70ern hat der Engländer Steven Berkoff die Verwandlung großartig auf die Theaterbühne gebracht; und wie bei ihm klettert auch der verwandelte Gregor in einem Metallgerüst herum, einer Art Außenskelett, Käfig und Kokon zugleich. Ganz expressionistisch nutzt Jalaly die gesamte Bühnenmaschinerie - Licht- und Schattenspiele, Stimmen, Musik, Geräusche vom Band-, um das innerliche Leiden des Samsas nach außen zu bringen." Kölner Stadt Anzeige, 3.12.97

" ... Beeindruckend ist zunächst das Bühnenbild. Samsas Zimmer ... beschränkt sich hier ... nur auf ein Metallgerüst ... In Samsas kleiner Welt im großen Bühnenkosmos ist die Außenwelt nur zu hören. ... Jalaly zeigt sich als sensibler Kafkaleser ... " Kölnische Rundschau, 3.12.97

"... ein wunderschönes Bühnenbild und eine gelungene Inszenierung ... " Gardun

" ... Eine brillante Inszenierung! Jalaly nutzt hervorragend die ganze Bühnenmaschinerie. Ein fantasievoller und höchst ästhetischer Blick in Kafkas Welt. Diese Inszenierung bleibt lange in Erinnerung ... " Namayesh, Teheran