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  ZUR PERSON - ALI JALALY  

"Kann sich ein iranischer Theatermacher in Deutschland durchsetzen? Der Wahlkölner Ali Jalaly hat es bewiesen. Als Theaterautor ist er anerkannt, viele Regiearbeiten waren Erfolge."

1958 im Iran geboren, ist Regisseur, Schriftsteller und Theatermann.
Ali Jalaly hatte direkt nach seinem Studium das Glück an den vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach 5 Jahre lang im Engagement zu sein.

Dort sammelte er wertvolle Erfahrungen. Danach arbeitet er als freier Regisseur und Autor. Vier seiner Stücke sind inzwischen in "Theaterstück Verlag München" erschienen.
Als Regisseur und Autor hat er schon in vielen Häusern inszeniert, unter anderem im Schauspielhaus Köln, Schauspielhaus Teheran, Theater im Bauturm, freies Eisenacher Burgtheater, Theater Tiefrot Köln ...
Er hat sich vor allem mit den Stücken von Karl Valentin, Franz Kafka, Werner Schwab, Eric - Emmanuel Schmitt, Rainer Werner Fassbinder, Federico Fellini (La Strada), Antonio Skarmeta, Peter Turrini, Nikolai Gogol … beschäftigt.

Außerdem arbeitet er als Gast Regisseur am Schauspielhaus Teheran.

" ... Autor und Regisseur Ali Jalaly (im Iran ein Theaterstar, mit Regiepreisen dort wie in Deutschland bedacht) sucht mit seinen Stücken und Inszenierungen nach Verbindung der iranischen und der europäischen Kultur ... Themen, die immer wieder in Ali Jalalys Stücken und Inszenierungen vorkommen, sind Toleranz, die Chance auf ein friedliches Zusammenleben und vor allem der Dialog zwischen den Kulturen.
Seine Stücke und Inszenierungen kreisen stets um die Auseinandersetzung mit menschlichen Gefühlen, Trieben, Liebe und Sex auf der einen und aktuellem Zeitgeschehen auf der anderen Seite. Unterhaltung, Spaß, Provokation und schamlose Offenheit, die hier und jetzt passiert. Diese Fähigkeit hat Ali Jalaly in Inszenierungen von Karl Valentin, Franz Kafka, Werner Schwab, Eric - Emmanuel Schmitt, Fellini (La Strada) und eigenen Stücken weit über die Grenzen von Köln hinaus bewiesen.

1999 erhielt er den Landespreis des Landes Baden-Württemberg für das Volkstheaterstück "Barfuß Nackt Herz in der Hand". Im Rahmen der internationalen Theaterfestivals (2000-2004) wurden seine Inszenierungen "Nerudas Postmann" von Skarmeta, "Die Verwandlung" von Kafka und "Lederfresse" von Krausser mit dem Sonderpreis für Regie prämiert. "Bratwurst mit Senfgas" gewann den Sonderpreis für eines der besten Theaterstücke." Badische Zeitung

"Mit seinen klugen Stücken und einfühlsamen Inszenierungen begibt der iranische Regisseur Ali Jalaly sich auf der Suche nach den Motiven für Gewalt und Diskriminierung … " Kölner Illustrierte


Studium und Ausbildung

Abitur 1976 in Teheran
Regie und Schauspielstudium: 1980-1983 in Kunstakademie Teheran, Anahita
Abschlusszeugnis als Schauspieler: 1991 in Deutschland
Regie- und Dramaturgieausbildung: 1991-1993 im Schauspielhaus Köln, Schauspielhaus Bonn, Theater Hagen